Vorteile und Nachteile von Festgeldkonten
Wer ein Festgeldkonto eröffnen will, sollte sich vorab natürlich über Vor- bzw. natürlich auch Nachteile eines Festgeldkontos informieren. Der wohl größte Vorteil, den es beim Festgeld gibt, ist der festgelegte Zinssatz, der garantiert gezahlt wird. Als Anleger muss man sich also überhaupt keine Sorgen darüber machen, dass die weltweite Finanzkrise vielleicht für eine niedrigere Rendite als vorher erwartet sorgen könnte. Die Bank garantiert den Zinssatz nämlich für den vereinbarten Zeitraum. Fachleute empfehlen gerade in jetziger Zeit einen möglichst kurzen Zeitraum auszuwählen. Schließlich kann ein Zinssatz, der heute besonders attraktiv ist, in einigen Monaten schon wieder nur durchschnittlich hoch sein. Deshalb ist eine Laufzeit von etwa einem Jahr zurzeit empfehlenswert. Man sollte allerdings keinen Zeitraum von zum Beispiel fünf Jahren auswählen nur um von den höheren Zinsen zu profitieren. Schließlich steht das Geld während der gesamten Laufzeit nicht zur Verfügung. Es sollte also darauf geachtet werden, dass nur Geld aufs Festgeldkonto fließt, das auch wirklich „über“ ist. Auch sollte ein bestimmtes Budget für eventuell anfallende Reparaturen einbehalten werden. Ein weiterer wichtiger Vorteil: Gerade in Krisenzeiten hat die Sicherheit der Anlage für Anleger höchste Priorität. Ein Festgeld ist im Gegensatz zu vielen anderen Anlagemöglichkeiten absolut sicher und mit fast keinem Risiko behaftet.
Ein Aspekt, der sich unter Umständen nachteilig auswirken kann ist die Mindestsumme, die investiert werden muss. Beim Festgeld beträgt diese in der Regel zwischen 2.500 und 5.000 Euro. Aber auch eine Mindestsumme von 10.000 Euro setzen manche Anbieter für die Eröffnung eines Festgeldkontos voraus. Ein anderer Nachteil ist die schlechte Verfügbarkeit beim Festgeld. Es ist dem Anleger nämlich nicht wie zum Beispiel beim Tagesgeld möglich täglich auf sein angelegtes Kapital zuzugreifen. Er bekommt seine Anlage nämlich erst nach dem vereinbarten Zeitraum ausgezahlt. Aus diesem Grund sollte man besonders darauf Acht geben, dass man eine Anlagehöhe auswählt, die weder zu hoch noch zu niedrig ist. Unter Umständen ist es allerdings doch möglich frühzeitig an sein Geld zu kommen. Dann verlangt die Bank aber oftmals eine hohe Gebühr oder bereits angesammelte Zinsen werden nicht mehr ausgezahlt. Einige Anbieter haben übrigens auch einen Betrag festgelegt, der maximal investiert werden darf.
Vergleicht man ein Festgeld beispielsweise mit einem Sparbuch wird man schnell feststellen, dass ein Festgeldkonto wesentlich mehr Vorteile mit sich bringt, die man bei einem Sparbuch nicht hat. Wer sein Geld jedoch nicht über mehrere Monate fest anlegen möchte, sondern täglich Zugriff darauf haben möchte, sollte sich für ein Tagesgeldkonto entscheiden. Auch hier gibt es durchaus attraktive Konditionen von denen man profitieren kann.
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