Was sind Tagesgeldkonten?

Bei einem Tagesgeldkonto handelt es sich um eine Kontoart, die neben hoher Sicherheit auch eine akzeptable Verzinsung verspricht. Doch sind diese Behauptungen nur Werbeversprechen oder kann man bei einem Tagesgeldkonto wirklich von einem hohen Maß an Sicherheit ausgehen und gleicherseits von einer guten Rendite profitieren? Grundsätzlich ist es schon richtig, dass es ein Tagesgeldkonto im Gegensatz zum Festgeldkonto oder Sparbuch überdurchschnittlich flexibel ist. Schließlich kann man bei einem Tagesgeldkonto jederzeit auf das angelegte Kapital zurückgreifen. Aus diesem Grund ist ein Tagesgeldkonto auch nicht nur als langfristige, sondern auch als kurzfristige Anlagemöglichkeit anzusehen.

Wie funktioniert das Tagesgeldkonto?

Vom Prinzip her funktioniert ein Tagesgeldkonto fast wie ein Sparbuch. Es kann zu einem beliebigen Zeitpunkt Geld ein- bzw. ausgezahlt werden. Beim Tagesgeld profitiert man als Anleger jedoch von einem weitaus höheren Zinssatz als beim herkömmlichen Sparbuch. In der Regel gibt es keine Mindestsumme, die angelegt werden muss. Investiert werden kann also wahlweise ein kleinerer oder größerer Betrag. Der entscheidende Vorteil im Gegensatz zu vielen anderen Anlagen ist, dass es keine Mindestlaufzeiten zu beachten gibt. Man kann also theoretisch einen eingezahlten Betrag schon wenige Tage später wieder abbuchen. Der Zinssatz variiert natürlich von Bank zu Bank zum Teil sehr stark. Ein Tagesgeld-Vergleich lohnt also in der Regel immer, wenn man immer vom höchsten Zinssatz profitieren möchte.

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Sicherheit von Tagesgeldkonten

Gerade in wirtschaftlich schlechten Zeiten ist die Sicherheit der Anlage für die meisten Investoren neben der Rendite maßgeblich entscheidend. Auch die höchste Rendite bringt schließlich nichts, wenn die Anlage nicht sicher genug ist. Grundsätzlich ist es aber so, dass man sich über die Sicherheit beim Tagesgeldkonto absolut keine Gedanken muss. Seit Juli 2009 wird ein Schutz von bis zu 50.000 Euro garantiert. Ab 2011 erhöht sich dieser Betrag sogar auf 100.000 Euro. Als Anleger braucht man also zumindest innerhalb der EU keine Angst haben, dass beim Tagesgeld Verluste hingenommen werden müssen. Darüber hinaus sind viele Anbieter zumindest in Deutschland Mitglied in einem zusätzlichen Sicherungsfonds, der dem Anleger eine noch höhere Sicherheit bietet.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich beim Tagesgeld nicht nur um eine sichere, sondern auch noch um eine flexible und relativ rentable Anlage handelt. Man profitiert als Tagesgeldkunde also nicht nur von der Tatsache, dass keine Kündigungsfrist zu beachten ist und man somit täglich beliebig viel Geld abgeben kann, sondern auch von der hohen Rendite, die aufs Tagesgeldkonto in der Regel gezahlt wird. Eine bestimmte Zielgruppe gibt es bei dieser Anlageform nicht. Schließlich können Jugendliche ihr Geld genauso wie Rentner auf einem Tagesgeldkonto lagern.

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